Heilquellen und Trinkwasser retten, Arbeitsplätze sichern - Laugenverpressung stoppen!

Kann Kali & Salz diese Anforderunhgen erfüllen?
– Eine Veranstaltung der LINKEN im neuen „Buchcafé“, Brink 11, Bad Hersfeld, am Freitag, den 24.04.2015
mit
MdL Marjana Schott –

K+S ist bereits beim Schaulaufen für eine neue VersenkerlaubnisScan20001
Wie Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) behauptet auch das Unternehmen K+S, dass die Versenkung von Salzabwässern in keinem Zusammenhang mit der Versalzung von Grund- und Trinkwasser steht. Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) hat im Jahr 2014 ebenso wie der Privatgutachter für Hydrogeologie und Umwelt in Gießen übereinstimmend festgestellt, dass das von K+S im Dezember 2013 vorgelegte 3-D-Modell nicht in der Lage sei, den Verbleib der versenkten Salzabwässer genau vorherzusagen. Beide Gutachten gehen von einer großflächigen Beeinflussung des Grundwasserleiters im Buntsandstein durch die Versenkung aus.
Es ist mehr als fraglich, ob der entscheidende Prozess überhaupt in dem Modell von K+S berücksichtigt ist: Das in den Plattendolomit versenkte Salzabwasser verdrängt von Natur aus salziges Wasser in unsere Grund- und Trinkwasserleiter im Buntsandstein. HLUG und TLUG beschreiben, das dieser Verdrängungsprozess für den Anstieg der Salzkonzentration in Trinkwasserbrunnen verantwortlich ist. K+S und die Hessische Umweltministerin leugnen bis heute diesen Zusammenhang
In dem sie die Forschungsergebnisse des HLUG schlicht ignorieren, bereiten K+S und Hessens Umweltministerin die Genehmigung einer weiteren Versenkung bis 2021 vor – ein skandalöser Umgang mit der Gefährdung von Grund- und Trinkwasser.
Es gilt alternative Entsorgungsmethoden endlich ernsthaft zu prüfen, um das Trinkwasser, die Heilquellen und die Arbeitsplätze zu schützen.

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